Personalentwicklung an der CAU

Entstehung des Personalentwicklungskonzeptes

Bereits 2017 im Rahmen der Bewerbung um das Tenure-Track- Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses war ein Personalentwicklungskonzept ein erforderlicher Bestandteil der Bewerbung.
Entsprechend wurde Personalentwicklung als strategisches Handlungsfeld der Universitätsleitung implementiert und ein Konzept entwickelt, das Aussagen zu Standards, zum Grad der institutionellen Verankerung und zum Stand der Umsetzung enthält.Dieses Konzept war aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung auf das Tenure-Track-Programm auf den wissenschaftlichen Nachwuchs fokussiert.  Auf Wunsch des Senates und Beschluss des Präsidiums sollte das 2017 vorgelegte Konzept durch eine „Arbeitsgruppe Personalentwicklung“ überarbeitet und erweitert werden, um alle Zielgruppen zu berücksichtigen.
Zwischen 2017 und 2019 wurde entsprechend in in fünf Modul-Teams aus Wissenschaft, Technik und Verwaltung, sowie in verschiedenen Workshops mit insgesamt mehr als 80 beteiligten Personen am Personalentwicklungskonzept gearbeitet. Systematisch wurden die Bedarfe aller Statusgruppen erfasst, übergeordneten Querschnittsthemen definiert und Vorschläge zur Weiterentwicklung des Angebotes formuliert.

Detaillierte Informationen zum Ablauf:

Grundlegende Meilensteine in Senat und Präsidium

Nach der Verankerung des Verständnisses von Personalentwicklung "als Bestandteil der organisationalen Entwicklung, also mit Wirkung auf die Organisationskultur der Universität" per Präsidiumsbeschluss im SoSe 2017 befürwortete der Senat der CAU die Erstellung bzw. Weiterentwicklung des Personalentwicklungskonzeptes in einer Arrbeitsgruppe. Auf Wunsch des Senates sollte ein offenes, sich dynamisch mit der CAU weiter entwickelndes Konzept entstehen, in dem mit allen Interessensgruppen abgestimmte Maßnahmen konzipiert werden. Dem Senat soll einmal jährlich Bericht erstattet werden.

Ein entsprechender Beschluss vom Präsidium wurde am 30.06.2017 verabschiedet.

Gründung der Arbeitsgruppe Personalentwicklung

Im Juli 2017 wurden die Dekanate der Fakultäten sowie die Geschäftsführer*innen der Zentralen Verwaltung, Interessensvertretungen und Vertreter*innen der Einrichtungen, die Angebote aus dem Bereich Personalentwicklung vorhalten, zu einem Kick-Off der Arbeitsgruppe Personalentwicklung eingeladen.
Hier wurde festgelegt, die Gesamtarbeitsgruppe zunächst in kleinere Modul-Teams zu unterteilen. Fokussiert auf einzelne Zielgruppen sollten sich die Modul-Teams aus ihrer jeweiligen Perspektive mit Personalentwicklung beschäftigen und aus ihrer Sicht Rückmeldungen zum vorliegenden Konzept geben. Es sollte nach Beschluss der Arbeitsgruppe Personalentwicklung fünf Modul-Teams gebildet werden: die Gruppe der Doktorand*innen, die der Juniorprofessor*innen, die Gruppe „Personal in Technik und Verwaltung“, die Gruppe der Postdoktorand*innen und die der Professor*innen.

Bedarfserhebung durch die Arbeitsgruppe Personalentwicklung

Nach Unterleilung der Arbeitsgruppe Personalentwicklung in fünf Modul-Teams begannen diese ab Oktober 2017 selbstorganisiert zu arbeiten. Die Modul-Teams erhielten den Auftrag, Rückmeldungen und Hinweise zum vorgelegten Konzept (2017) zu formulieren und parallel Personalentwicklungsbedarfe der jeweiligen Zielgruppe zu identifizieren.
Bei einem zweiten Treffen der Arbeitsgruppe Personalentwicklung im Dezember 2017 wurden die ersten Bedarfe aus Sicht der Zielgruppen diskutiert und gemeinsame, d. h. wiederkehrende, Themen/Bedarfe bei allen Zielgruppen festgestellt.
Es wurde beschlossen, dass die Modul-Teams zu den Zielgruppen die konkreten Bedarfe in Rücksprachen mit der Steuerungsgruppe Personalentwicklung besprechen.
Aufgrund der Vielzahl der genannten Querschnittsthemen fand im Winter 2017/18 eine Abstimmung statt, und die von der Arbeitsgruppe als prioritär identifizierten Querschnittsthemen wurden im Frühjahr/Sommer 2018 in Form von Workshops zusätzlich bearbeitet.

Verschriftlichung von Zielen der CAU

Um alle bestehenden und zukünftigen Angebote von Personalentwicklung auf die Ziele der Universität abzustimmen wurden diese für das Personalentwicklungskonzept verschriftlicht.

"Die Universität möchte in besonderem Maße Verantwortung übernehmen und sich als Vorreiterin für eine neue aktive Rolle der Universität in der Gesellschaft zu positionieren. Die Universität will Grenzen überwinden – zwischen Fachkulturen, Disziplinen und Einrichtungen sowie intern zwischen Wissenschaft und Administration."

"Im Ergebnis sollen neue Dimensionen in Forschung und Lehre, in Austausch und Kooperation mit der Gesellschaft ermöglicht werden.Dazu spielen die Menschen an unserer Universität die wichtigste Rolle, sie brauchen alle nötigen Kompetenzen, um diese Ziele zu beflügeln. Dies wird erreicht durch den Ausbau einer Kultur, die auf Begegnung und Austausch setzt, um Übergänge und Veränderungen zu erleichtern."

Die Ziele dienen der Steuerungsgruppe als Entscheidungsgrundlage für die Priorisierung der aus der Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Vorhaben.

Hier finden Sie mehr Informationen zu den Zielen der Universität

Konstruktion des Gesamtkonzeptes

Unter Berücksichtigung der Diskussionen und Ergebnisse aus der Arbeitsgruppe Personalentwicklung wurde parallel zu den oben beschriebenen Prozessen der Bedarfserhebung durch die Arbeitsgruppe Personalentwicklung und der Zielverschriftlichung des Präsidiums das zukünftige Konstrukt für das Personalentwicklungskonzept abgeleitet und im weiteren Verlauf dsa Konzept selbst  formuliert.

Konzeptabstimmung

Nach Ausformulierung durch die jeweiligen Akteur*innen aus den Modul-Teams bzw. Workshopgruppen sowie der Zusammenführung aller Konzeptbestandteile durch die Steuerungsgruppe wurde das Konzept vor der finalen Verabschiedung abschließend mit der Arbeitsgruppe Personalentwicklung und den Interessensvertretungen abgestimmt sowie in Präsidium und Senat vorgestellt.

Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzeptes

Im April 2019 wurde das abgeschlossene Personalentwicklungskonzept von der Arbeitsgruppe Personalentwicklung an das neu gegründete Netzwerk Personalentwicklung übergeben.
Im Konzept selbst ist verankert, dass Steuerungsgruppe Personalentwicklung und Netzwerk Personalentwicklung für die Umsetzung der im Konzept entwickelten Vorhaben zuständig sind.
Eine konitinuierliche Weiterentwicklung wird durch eine Wiederaufnahme der Bedarfserhebung und Konzeptüberprüfung nach fünf Jahren gewährleistet.

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