Personalentwicklung

Gespräche führen

Zwei Strandkörbe am Strand
Gute GesprächeFoto: Neele Ferley

 

Gute Gründe für Gespräche

Regelmäßige Gespräche zwischen Führenden und deren Mitarbeitern sind DAS Instrument, um die Zusammenarbeit zu fördern, und damit nicht nur das Qualifikationsniveau langfristig zu erhöhen, sondern ebenso die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist nur möglich, wenn die anstehenden Aufgaben und Probleme in gemeinsamen Gesprächen geklärt werden.

Darüber hinaus ist ein Ziel der CAU hoch attraktiv im Wettbewerb um die qualifiziertesten Wissenschaftler*innen zu sein. Karrierewege sollen transparenter und verlässlicher gestaltet werden und die Eigenständigkeit der (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen systematisch gefördert werden. Ein Weg dabei ist die strukturierte Gestaltung der Arbeitsverhältnisse. Qualifizierungsziele, die entsprechend des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) mit Beschäftigungsverhältnissen vereinbart werden müssen, sollten sich in den Formalien und in Gesprächen wiederfinden. Nach den obligaten Vorstellungs- und Einstellungsgesprächen finden zukünftig fakultativ mindestens zwei weitere Gespräche im Verlauf der Beschäftigung statt, in denen Bezug zum Qualifizierungsziel hergestellt wird, eines vor Ablauf der Probezeit (i.d.R. nach 4 Monaten) und ein weiteres vor Ablauf der Vertragslaufzeit (Abb. 1).

Die in TV-L § 5 Abs. 4 festgelegte Regelung besagt, dass Beschäftigte einen Anspruch auf ein Gespräch mit ihrer jeweiligen Führungskraft haben, welches – soweit nichts anderes geregelt ist – mindestens einmal jährlich zu führen ist.[1] Dies besagt ebenso der Erlass „Durchführung der Mitarbeiter- und Vorgesetztengespräche (MGV)“ des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr.

 

[1] Vgl. TV-L § 5

Spirale beschriebt, welche Gespräche im Verlauf der Vertragzeit an der CAU geführt werden sollten.

Inhaltlich kann im Gespräch alles angesprochen werden, was den Beteiligten wichtig erscheint und über die aktuelle Tagesarbeit hinaus von Bedeutung ist. Dabei können insbesondere die folgenden Themenbereiche angesprochen werden:

  • Arbeitsaufgabe – konkreter Aufgabenbereich des Beschäftigten
  • Arbeitsumfeld – äußerer Rahmen bei der Erfüllung der Arbeitsaufgaben
  • Zusammenarbeit und Führung zwischen den einzelnen Beschäftigten und Führungskräften
  • Veränderungs- und Entwicklungsperspektive – Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung und Fortbildung

 

Bei erkrankten Beschäftigten können im Rahmen des Gesprächs auch krankheitsbedingte Probleme  am Arbeitsplatz und notwendige Unterstützungen zur „leidensgerechten Ausstattung des Arbeitsplatzes“ angesprochen werden.

Das Gespräch schafft keine rechtserheblichen Fakten und Dokumente; es ist kein Bestandteil der Personalakte. Im Übrigen ist der Inhalt des Gesprächs von beiden Seiten gegenüber Dritten vertraulich zu behandeln.

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